Nachgezählt: Chefdirigentinnen & Musikdirektorinnen – drei Jahre später

Die Grafik zeigt ein Balkendiagramm für die Jahre 2015 und 2018. Es zeigt, dass 2015 noch zu 97,8% Männer die Orchester leiteten. 2018 sind es 100%. Grafik: thea/Birte Vogel

2015 hatte ich nachgezählt, wie es um die Chefdirigentinnen und Musikdirektorinnen dieser Welt steht. Ich habe in 46 willkürlich ausgewählten, meist weltberühmten Orchestern nachgezählt und musste feststellen, dass lediglich ein einziges von einer Frau geleitet wurde. Wie sieht es heute, drei Jahre später, aus?

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Warum laufen eigentlich Männer ganz selbstverständlich oben ohne herum, Frauen aber nicht?

Frau und Mann stehen händchenhaltend am Wasser; re trägt nur eine Shorts, sie eine (sehr viel kürzere) Shorts und ein korsettartiges, immerhin ärmelloses, Oberteil. (Foto: raffy john jimenez/Unsplash)

Ein Anblick bleibt uns im Sommer immer seltener erspart: der des halbnackten Mannes, der das, was bei ihm zwischen Hals und Schamhaaren sitzt oder schwabbelt, freizügig zur Schau stellt, weil es ihm mit Hemd ja viel zu warm ist. Warum laufen Frauen eigentlich nicht genauso selbstverständlich oben ohne herum?

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Warum ich Menschen nie mit einem Genderstern kennzeichnen werde

Eine riesige Menschenmenge steht in einer von sehr hohen Bäumen gesäumten Allee mit dem Rücken zur Kamera. Darüber ein Streifen mit dem Titel dieses Beitrags. Foto: Ben Kerckx/pixabay. Grafik: Birte Vogel.

Die Grünen machen’s, viele Blogger_innen auch, und immer mehr Leute übernehmen ihn in ihre Social-Media-Beiträge und Texte: den sogenannten „Genderstern“. Doch ich werde Menschen nie mit einem Genderstern kennzeichnen. Warum nicht?

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60 Jahre Gleichberechtigung – was hat’s uns gebracht?

Zwei langhaarige Frauen sitzen mit dem Rücken zur Kamera in der Nähe der berühmten Brücke von San Francisco und haben jeweils einen Arm gehoben und machen das Victory-Zeichen mit Zeige- und Mittelfinger. Foto: Ian Schneider, Grafik: Birte Vogel

Am 01. Juli 1958 trat das Gesetz in Kraft, das uns Frauen in Deutschland die Gleichberechtigung brachte: Artikel 3.2 des Grundgesetzes. Manches hat sich seitdem verändert, vieles nicht. Was haben uns 60 Jahre Gleichberechtigung tatsächlich gebracht? Haben wir Grund zu feiern?

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Frauenfeindliche Werbung von Frauen entwickelt – geht das überhaupt?

thea: Frauenfeindliche Werbung von Frauen entwickelt – geht das überhaupt? (Foto: Brooke Lark/Unsplash, Grafik: Birte Vogel)

Die Firma Dr. Oetker sieht sich wegen einer frauenfeindlichen Werbung starker Kritik ausgesetzt. Sie rechtfertigt sich laut 20min.ch damit, dass diese Werbung von Frauen und Müttern erstellt worden sei, und will damit eigentlich sagen: Frauen können ja gar keine frauenfeindliche Werbung entwickeln! Aber stimmt das?

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Nachgezählt: Frauen im Fernseh-Kabarett

thea: #nachgezählt – Frauen im Fernseh-Kabarett (Foto: Felix Mooneeram/Unsplash, Grafik: Birte Vogel)

Kabarett wurde schon lange totgesagt, und doch läuft es und läuft und läuft. Ein guter Grund, mal hinter die Kulissen zu schauen: Wie steht’s eigentlich um die Frauen im TV-Kabarett? Ich habe nachgezählt.

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Nachgezählt: Wie werden Drehbuchautorinnen gewürdigt?

thea – Nachgezählt: Wie werden Drehbuchautorinnen gewürdigt? (Foto: Jake Hills/Unsplash)

Soeben wurde der Deutsche Drehbuchpreis verliehen, nach Aussage von Kulturstaatsministerin Monika Grütters die „wichtigste und höchstdotierte nationale Auszeichnung für Drehbuchautoren“. Grund genug, einmal nachzuzählen, wer diesen mit derzeit 10.000 Euro dotierten Preis seit 1988 erhalten hat.

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Was man als Frau so zu hören bekommt … Das Bullshit-Bingo für (angehende) Feminist_innen

Was man als Frau so zu hören bekommt – Das Bullshit-Bingo für Feminist_innen (Foto: Mohammad Metri/Unsplash; Grafik: Birte Vogel)

Wenn sich eine Frau öffentlich äußert, bekommt sie heute sehr ähnliche Dinge zu hören wie noch vor ein-, zweihundert Jahren. Darunter sind massenhafte, nicht immer auf den ersten Blick erkennbare frauenfeindliche Dummheiten und Entgleisungen, die alle ein Ziel haben. thea hat sie mal gesammelt: im Bullshit-Bingo für Feminist_innen.

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Sexismus im Sport? Nachgezählt: Fahnenträger_innen bei Olympia

Sexismus im Sport? Nachgezählt: Fahnenträger_innen bei Olympia (Foto: Skeeze/Pixabay.com; Grafik: Birte Vogel)

Sport sei diskriminierungsfrei, heißt es immer. Die Olympischen Spiele? Über jeden Verdacht erhaben! Schließlich geht es da einzig um weltumspannende Freundschaft und Sport. Doch so einfach ist das natürlich nicht, denn Sexismus blüht auch dort. thea hat anlässlich der Winterspiele in Pjöngjang mal nachgezählt: Wie steht es z. B. um die deutschen Fahnenträger_innen bei Olympia?

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Eugen Gomringers Gedicht „Avenidas“ an der Hauswand – so ging es weiter

Eugen Gomringers Gedicht „Avenidas“ an einer Hauswand – so ging es weiter (Foto: Rodion Kutsaev/Unsplash, Grafik: Birte Vogel)

Im Herbst 2017 brachte Eugen Gomringers Gedicht „Avenidas“ Deutschland in Wallung. Und es setzte in eindrücklicher Weise den üblichen Automatismus der Frauenfeindlichkeit in Gang, der bei vielen Männern, und leider auch Frauen, immer dann einsetzt, wenn es irgendwas mit Frauen und ihren Rechten zu tun hat. Wie ging es nun weiter mit „Avenidas“ und der Debatte?

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#MeToo – Was dürfen Männer heute überhaupt noch?

#MeToo – Was dürfen Männer heute überhaupt noch? (Foto: Tom Pumford/Unsplash; Grafik: Birte Vogel)

Was dürfen Männer heute überhaupt noch? Diese Frage klingt wie bei dem kleinen Jungen, der immerzu die Katze quält, die erst warnend faucht und ihm dann ihre Krallen ins Gesicht haut, woraufhin er regelmäßig plärrt: Aua, du blöde Katze! Nicht mal mehr Spaß haben kann man! Das ist so ungerecht! Bevor nun die #MeToo-Debatte vollständig versiegt, hier noch schnell eine Antwort.

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#MeToo – Warum haben die Frauen so lange geschwiegen?

#MeToo – Warum haben die Frauen so lange geschwiegen? (Foto: Gabriel Benois/Unsplash; Grafik: Birte Vogel)

Die #MeToo-Debatte ist in Deutschland verebbt, bevor sie wirklich begonnen hatte. Und den wenigen Frauen, die jetzt nach vielen Jahren öffentlich über ihre Erlebnisse sprechen, wird auch noch vorgeworfen, sie würden dies nur aus unlauteren Motiven, aus vermeintlicher Geltungssucht oder Rache tun. Aber warum haben all die Frauen tatsächlich so lange geschwiegen?

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#MeToo – Warum es wichtig ist, offen über sexuelle Belästigung und Gewalt zu sprechen

#MeToo – Warum es wichtig ist, offen über sexuelle Belästigung und Gewalt zu sprechen (Foto: Mihai Surdu/Unsplash), Grafik: Birte Vogel)

Über sexueller Gewalt und Belästigung liegt in unserer Gesellschaft noch immer ein Mantel des Schweigens. Spricht die Frau, die belästigt und der Gewalt angetan wurde, darüber, wird sie beschämt und bestraft. Der Täter selten. Manche Medien machen sich sogar mit den Tätern gemein, wenn sie Vergewaltigung noch immer als „Sexskandal“ darstellen. Und nun sollen sich Opfer mit #MeToo outen? Warum?

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Weltmädchentag – Warum belügen wir die Mädchen immer noch?

Weltmädchentag – Warum belügen wir Mädchen immer noch? (Foto: Jevgenij Voronov/Unsplash; Grafik: Birte Vogel)

Heute ist Weltmädchentag, Girls‘ Day. Die UN twittert dazu: „Girls, you can do anything!“ Mädchen, ihr könnt alles machen! Das ist gut und aufmunternd gemeint, aber es stimmt einfach nicht. Denn selbstverständlich können Mädchen nicht alles machen. Nicht in Indien, nicht in China, nicht in den USA, nicht in der Türkei und nicht in Deutschland. Warum belügen wir die Mädchen immer noch?

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Nachgezählt: Nobelpreise für Frauen – Warum nur so wenige?

Nobelpreise für Frauen – Warum nur so wenige? (Foto: IsaacFryxelius/Pixabay. Grafik: Birte Vogel)

Gerade wurde der erste der diesjährigen Nobelpreise bekanntgegeben. Der Nobelpreis für Medizin geht 2017, wenig überraschend, an drei Männer. Wer nun meint, diese Preise würden ausschließlich aufgrund herausragender Leistungen an diese Männer vergeben, verkennt die frauenfeindlichen Strukturen, die beim Medizin-Nobelpreis zu einem Frauenanteil von nur 6% in 116 Jahren führen. Warum also gibt es nur so wenige Nobelpreise für Frauen?

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XING – Wir haben heute leider keinen Job für dich (weil du eine Frau bist)

Als Lisa Ringen im Mai 2017 darüber bloggte, dass XINGs Suchalgorithmen Frauen stark benachteiligten, passierte, was immer passiert: das Thema verschwand sehr schnell aus den Köpfen. Und so diskutierte auch niemand über das eigentliche Problem dahinter: die sprachliche Persönlichkeitsspaltung, die Frauen lebenslang in allen Belangen benachteiligt und unsichtbar macht.

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„Zarah“ – ZDF-Serie über Feminismus: stereotyper Voyeurismus und fast nur Männer an der Spitze

„Zarah“ – ZDF-Serie über Feminismus: stereotyper Voyeurismus & fast nur Männer an der Spitze (Foto: Free-Photos/Pixabay, Grafik: Birte Vogel)

Die neue ZDF-Serie „Zarah – Wilde Jahre“ soll uns am Beispiel einer Journalistin etwas über die Gleichberechtigungskämpfe der Frauen im Deutschland der 1970er Jahre zeigen. Nach zwei Folgen ist klar: es ist stereotyper Voyeurismus aus männlicher Sicht. Die Serie ist ein Affront gegen die Frauen von damals und die Frauen von heute. Warum?

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Der Automatismus in der Sexismus-Debatte – Heute: Ein Gedicht ist ein Gedicht?

Der Automatismus in der Sexismus-Debatte. Foto: Free-Photos/Pixabay, Grafik: Birte Vogel

Sie reden wieder über Gedichte! Der Grund der Debatte ist aber ein Gedicht an einer Berliner Hauswand. Manche wollen das Gedicht von der Wand entfernt sehen, weil es sexistische Hintergründe habe. Andere verteidigen Kunst per se als über jeden Verdacht erhaben und verreißen die Kritik. Und offenbaren damit eine frauenfeindliche Haltung, die uns zu denken geben muss.

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Nachgezählt: Goethe-Medaille – zu viel der Ehre für Frauen?

Nachgezählt: Goethe-Medaille (Foto: cocoparisienne/Pixabay, Grafik: Birte Vogel)

Die Goethe-Medaille wurde 2017 zum ersten Mal in ihrer Geschichte an keinen einzigen Mann verliehen, dafür aber an drei Frauen gleichzeitig. Ich wollte mal nachsehen, wie das so ist mit diesem offiziellen Orden, den das Goethe-Institut im Auftrag des Auswärtigen Amtes verleiht. Also habe ich nachgezählt …

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Nachgezählt: Frauen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Nachgezählt: Frauen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Foto: pcdazero/Pixabay, Grafik: Birte Vogel)

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, gestützt von Staatsvertrag und Gebührenpflicht, die selbstverständlich auch für Frauen gilt: das klingt nach dem perfekten Rezept für gleichberechtigte Berichterstattung, oder nicht? Aber wie sieht es da wirklich aus? Ich habe mal nachgezählt – diesmal beim Deutschlandfunk und seiner Sendung „Spaziergänge mit Prominenten“.

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