Dann sollen sie doch Kuchen essen? Vorsicht bei historischen „Zitaten“ von Frauen!

Dann sollen sie doch Kuchen essen (Foto: Pexels, Pixabay)

Als CDU-Generalsekretär Tauber kürzlich einen unerträglich herablassenden Tweet veröffentlichte, erhielt er sofort den Spitznamen „Marie Antoinette“. Von ihr wird nämlich behauptet, sie habe über verhungernde Arme gesagt: „Dann sollen sie doch Kuchen essen.“ Ein historisches Zitat also – was soll daran frauenfeindlich sein?

Dann sollen sie doch Kuchen essen (Foto: Pexels, Pixabay)

Peter Tauber twitterte:

In selbstherrlicher und realitätsferner Arroganz verhöhnte er damit jene, die sein Gehalt zahlen. Und dann dauerte es nur wenige Minuten, bis irgendwer ihn „Marie Antoinette“ nannte und dieser Spitzname weite Kreise zog.

Die Begründung für den Spitznamen war in den meisten Fällen ein überliefertes historisches Zitat: Als die französische Königin Marie Antoinette erfahren habe, dass die Armen Frankreichs sich nicht einmal mehr Brot leisten könnten, soll sie gesagt haben: „Dann sollen sie doch Kuchen essen.“

Das klingt erst einmal selbstherrlich, realitätsfern und arrogant, nicht? Also doch ganz passend für einen wie Tauber?

Nein, so einfach ist das leider nicht. Denn es gibt mehrere Probleme mit diesem „Zitat“:

1. Die Worte wurden falsch übersetzt.

Im Original soll Marie Antoinette gesagt haben: „S’ils n’ont pas de pain, qu’ils mangent de la brioche!“ Auf Deutsch: „Haben sie kein Brot, sollen sie Brioches essen.“ Brioches sind ein süßes Hefegebäck, kein Kuchen. Das macht die Worte, angesichts der Tatsache, dass Arme nicht einmal mehr trockenes, krümeliges Brot zu essen haben, nicht weniger absurd. Aber es geht weiter:

2. Das ist gar kein Zitat von Marie Antoinette.

Es gibt einen einzigen Nachweis für diesen Satz: die „Bekenntnisse“ von Schriftsteller und Philosoph Jean-Jacques Rousseau. Dort schrieb er um 1766, eine „große Prinzessin“ habe diesen Satz gesagt. Marie Antoinette war zum Zeitpunkt 10 oder 11 Jahre alt.

Der Text lautet so (Quelle: Gutenberg-Projekt):

„Leider habe ich nie trinken können, ohne dabei zu essen. Wie es anstellen, um Brot zu bekommen? Es war unmöglich, mir etwas aufzuheben. Es durch die Dienerschaft kaufen zu lassen, hieß mich verrathen; auch hätte darin fast eine Beleidigung des Hausherrn gelegen. Es selbst zu kaufen, wagte ich nicht. Konnte wohl ein vornehmer Herr mit dem Degen an der Seite zu einem Bäcker gehen, um sich ein Stück Brot zu kaufen? War das möglich? Endlich erinnerte ich mich des Auskunftsmittels einer großen Prinzessin, der man sagte, die Bauern hätten kein Brot, und die antwortete: »Sie können ja Kuchen essen.« [s. Punkt 1, Anm. d. Red.] Abermals was für Schwierigkeiten, um dazu zu kommen! Lediglich in dieser Absicht ausgegangen, durchlief ich mitunter die ganze Stadt und ging an dreißig Pastetenbäckerläden vorüber, ehe ich bei einem eintrat.“

Mal abgesehen von der auch hier schon falschen Übersetzung: Es gibt nicht den geringsten Hinweis darauf, dass es Marie Antoinette war, die diesen Satz gesagt hat. Zumal eine Zehnjährige wohl kaum als „große Prinzessin“ durchgehen kann.

Es gibt auch keinerlei Nachweis, wann sie diesen Satz und zu wem sie ihn gesagt haben könnte. Es gibt lediglich diese eine Erinnerung von Rousseau, und mangels Belegen wissen wir bis heute nicht, ob er sich diesen Satz nicht sogar einfach selbst ausgedacht hat.

3. Die Geschichtsschreibung über Frauen ist fragwürdig.

Was sich bereits in der Archäologie langsam durchsetzt, muss in der Geschichtsforschung erst noch Fuß fassen: die Erkenntnis, dass Geschichte – auch die der Frauen – fast ausschließlich von Männern aufgezeichnet und interpretiert wurde. Und dass sehr vieles davon möglicherweise ganz neu bearbeitet und interpretiert werden muss.

Wir wissen heute, dass die archäologische Einordnung von Funden nicht automatisch die korrekte Einordnung gewesen sein muss. Denn jene Männer, die die Funde interpretierten, taten dies vor dem Hintergrund ihrer Weltanschauung und unter dem Einfluss ihrer Gesellschaftsordnung (in der Frauen unterdrückt und strukturell diskriminiert wurden).

Ein Frauengrab mit Machtinsignien? Das muss die Ehefrau sein!

Die üppigen Beigaben und Machtinsignien im Grab einer Frau wurden dann automatisch als die Beigaben für die Ehefrau eines männlichen Herrschers interpretiert. Dass sie selbst die Herrscherin gewesen sein könnte, kam ihnen selten in den Sinn. Erst seit den 1990er Jahren werden solche einseitigen, männlich-zentrierten Interpretationen verstärkt hinterfragt.

Dieses leider nur im besten Fall frauenblinde Weltbild beinhaltet bis in die heutige Zeit, Frauen als nachrangige, geringerwertige Wesen einzuordnen, selbst wenn sie Herrscherinnen waren. Sie machten vieles „falsch“, weil sie Frauen waren. Sie hatten keine Ahnung von Politik (und mussten daher von Männern beraten werden). Fehlentscheidungen wurden auf einen schlechten Charakter und weibliche Hirnlosigkeit zurückgeführt. Und sie waren natürlich nichts und niemand ohne einen Ehemann – heißt es.

Uralte Vorurteile klingen bis heute nach

Diese uralten Vorurteile klingen bis heute nach, ein Jahrtausende alter, irrationaler Hass auf Frauen beeinflusst auch heute noch das Denken vieler. Leider auch vieler Frauen, aber das ist wieder ein anderes Thema.

Es gab in der Geschichte der Menschheit zahllose männliche Herrscher, die in Saus und Braus lebten, deren Prunk angesichts notleidender Bevölkerung nicht nur dekadent, sondern schier unmenschlich war.

Aber wer wird wieder und wieder (falsch) zitiert? Eine der wenigen Herrscherinnen. Fragst du aber die Zitierenden, ob ihnen für den Vergleich mit einem hochnäsigen deutschen Politiker kein hochnäsiger ehemaliger Herrscher einfalle, kommen sie auf Napoleon. Und da ist auch schon Schluss. So offenbart sich das frauenfeindliche Denken, das solchen Zuschreibungen zugrunde liegt.

Viel Verständnis für männliche Herrscher

Bei männlichen Herrschern ist der Hang zum Prunk fast nie ein Thema. Stattdessen werden sie bis heute als Kriegsherren gewürdigt, als jene, die ihre Landesgrenzen erweitert oder gesichert haben. Als jene, die irgendetwas Modernes eingeführt haben.

Und es wird viel Verständnis gezeigt, wenn die Herrschenden eine schwierige Kindheit hatten – man denke nur an Friedrich den Großen, dem man bis heute sein Frauenhass (sic) und sein eisernes Herz anderen Menschen gegenüber nachsieht. Er hatte es halt nicht leicht, heißt es dann, ist doch klar, dass er dann auch hart wurde.

Frauen wird nichts nachgesehen

Aber an was erinnern sich alle, wenn sie an Marie Antoinette denken? An Kuchen, ausschweifende Liebschaften, üppigen Luxus, einen negativen Einfluss auf ihren Mann, brüskierte Angestellte, verarmte und wütende Untertan_innen, Enthauptung, Massengrab.

Es scheint, über diese Frau gibt es nichts Positives zu sagen. Und es ist völlig unerheblich, ob irgendetwas an all dem Negativen überhaupt wahr ist. Frauen wird nichts nachgesehen.

Und es wird weiterhin übersehen, dass es jahrhundertelang eben fast ausschließlich Männer waren, die Marie Antoinette und ihr Handeln vor einem männlich-zentrierten Hintergrund einordneten und bewerteten. Frauen beurteilen ihr Leben und ihr Agieren durchaus anders, wie beispielsweise die Marie Antoinette-Biografie von Antonia Fraser zeigt.

4. Warum wurde Peter Tauber ein weiblicher Spitzname gegeben?

Na ja, weil Marie Antoinette nun mal die mit dem Kuchen war? Weil es keinen Mann gab, der ähnlich prunksüchtig und maßlos war und genauso wenig Rücksicht auf die Armen der Bevölkerung nahm? Weil Marie Antoinette all diese Männer halt übertrumpft hat?

Natürlich nicht. Peter Tauber behielt trotz des falschen Zitats, trotz der einseitigen, frauenfeindlichen Geschichtsschreibung in der ganzen Diskussion einen weiblichen Spitznamen aus nur einem einzigen Grund: weil eine weibliche Bezeichnung auch in unseren Zeiten, in unserer Gesellschaft, immer noch eine der schlimmst vorstellbaren Beschimpfungen für einen Mann ist.

Ein Mann, der wie eine Frau handelt – schlimmer geht’s offenbar kaum. Welche unendliche Frauenfeindlichkeit sich dahinter verbirgt, muss ich wohl nicht ausführen.

5. Warum sollte man nun vorsichtig sein mit solchen „Zitaten“ und Spitznamen?

Wenn nachweislich falsche Zitate ohne auch nur die simpelste Recherche oder sogar im Wissen um ihre Falschheit weitergetragen werden und sich damit falsche Informationen dauerhaft im Gedächtnis zahlloser Menschen festsetzen, ist das ansich schon nicht gut.

Aber wenn es dabei um Frauen geht, ist es fatal. Denn der nach wie vor sowohl offen als auch latent existierende Frauenhass wird mit solchen unbedachten Äußerungen, Spitznamen und der Weitergabe solcher falscher Zitatzuschreibungen immer weiter am Leben erhalten. Nichts wird ihm entgegengesetzt.

Selbst Feminist_innen nutzten diesen Spitznamen

Das Beispiel von „Peter ‚Marie Antoinette‘ Tauber“ zeigt, wie wenig das Ausmaß der strukturellen Diskriminierung von Frauen tatsächlich in den Köpfen der Menschen angelangt ist. Es zeigt, wie wenig bewusst sich viele des Frauenhasses sind, auch Frauen. Sogar Feminist_innen nannten Peter Tauber „Marie Antoinette“ oder retweeteten Tweets mit diesem Spitznamen und fanden nichts dabei.

Wenn wir jemals irgendetwas an der Benachteiligung der Frauen ändern wollen, dann reicht es einfach nicht, bei den ganz großen Themen anzufangen.

Wir müssen auch das Kleine hinterfragen, die Spitzen, das Unbedachte, schnell Dahingesagte. Die stereotypen Boshaftigkeiten, die sich hinter Platitüden oder häufig gebrauchten Redewendungen verbergen. Hinter Sarkasmus, Zynismus und „Witzen“.

All diejenigen Dinge, die zunächst vielleicht gar nicht frauenfeindlich aussehen. Die aber bei näherem Hinschauen vor Frauenfeindlichkeit nur so strotzen. Wie das falsche Zitat „Dann sollen sie doch Kuchen essen“ und die Vergabe eines weiblichen Spitznamens an einen Mann.

Birte Vogel

Birte Vogel

Birte Vogel ist freie Journalistin und Autorin und hat für ihre Arbeit mehrere Auszeichnungen erhalten. Sie schreibt Porträts und Reportagen für Medien sowie Bücher, Reden, Web- und Blogtexte für Unternehmen. Mehr zu ihrer Arbeit gibt's auf http://birtevogel.de und http://nordsee-text.de.
Birte Vogel

9 Gedanken zu “Dann sollen sie doch Kuchen essen? Vorsicht bei historischen „Zitaten“ von Frauen!

  1. ohgosh.
    Danke (grossbuchstaben-gedacht, fett und unterstrichen) auch von mir !
    Genau auch diese System-Zusammenhänge/- Strukturen sind’s.

    Marginalie : ja klar wird auch das dann von sog. FeministInnen kritiklos/unreflektiert re-tweetet, weil … (Gründe) – Stichworte : gesellschaftliches Stockholm-Syndrom, verinnerlichte Misogynie

    Herzliche Grüsse, Angelika

    • Dank Dir, Angelika! Und was das Retweeten durch Feminist_innen betrifft – ich denke, das hat viel damit zu tun. Aber auch damit, dass viel zu wenig über Sprache und ihre Auswirkungen auf unser Denken und Handeln gesprochen wird.

      So sind vielen die Ausmaße gar nicht klar, bis in welche Winkel (nämlich alle) die Frauenfeindlichkeit überhaupt reicht. Und manchmal sagt mal halt auch einfach mal was dahin (egal, ob im realen Gespräch oder in den Sozialen Medien), ohne darüber nachzudenken. Ich ertappe mich selbst auch immer noch dabei. Es ist halt auch wahnsinnig anstrengend und oft nicht sofort möglich, wirklich alles zu hinterfragen und erst einmal zu recherchieren, bevor man etwas sagt.

      Deshalb mache ich diesen Blog und informiere über Dinge, die wir im Alltag so leicht übersehen oder für nicht so entscheidend halten – bis wir erfahren, woher solche Worte, solches Denken eigentlich kommen und was sie wirklich anrichten. 🙂

  2. Danke für Deine Worte/feedback Birte <3

    Ja, es ist anstrengend und kostet Lebens-/Zeit neu-zu-denken, um-zu-denken.
    Da ich (aus Gründen) nicht selbst blogge oder twitter fräue ich mich, wenn ich dann eine Blog wie Deinen via Twitter finde.

    Unterdessen wissen "wir" vorher diese Strukturen und Systemzusammenhänge kommen – und auch um die Bedeutung von Sprache (u.a. Luise F. Pusch)

    Gestern habe ich gehört (falls es Dich interessiert)
    #jb30 – Keynote Prof. Dr. Dr. h.c. Susanne Baer „Über das Recht, anders zu denken.“
    https://www.youtube.com/watch?v=2Npmoo3Xevk

    In diesem Sinne alles Gute,
    Angelika

    • Dank Dir für den Tipp, Angelika – das werde ich mir ansehen!

      Und, ja, Luise F. Pusch und Senta Trömel-Plötz haben wir sehr viel zu verdanken, was die Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Sprache und Handeln betreffen.

      Übrigens immer lesenswert: FemBio, das Archiv von Luise Pusch mit Frauenbiografien (http://www.fembio.org), aber das kennst Du sicher schon.

  3. Über Umwege hier gelandet, gebe ich meinen Senf dazu: Zunächst liest es sich interessant, glaubhaft und gut geschrieben… aaaber unterschreiben möchte ich diese Zuordnungen, diese Haltung dennoch nicht.

    Und frage, wie kann man/ frau solche absoluten Grenzen ziehen?!

    Dieses berühmt-berüchtigte Bonmot aufzuklären – prima. Aber es darf, respektive soll Herr Tauber nicht als Marie-Antoinett bezeichnet werden?! Ich habe damit gar kein Problem.

    Übrigens waren meine Großeltern so emanzipiert, dass meine Mutter evangelisch getauft wurde, obwohl der Opa katholisch war. Und die beiden waren Jahrgang 1906 und 1907. Die Oma hatte übrigens die Finanzen der Familie in der Hand….

    …Mit sonnigen Grüßen, Heidrun

    • Das Schwierige daran ist, dass Du bei dieser Argumentation anscheinend von Dir selbst und Deinem direkten Umfeld ausgehst, Heidrun. Wir alle machen natürlich unterschiedliche Erfahrungen, und die prägen und beeinflussen unser Handeln. Aber von uns selbst auszugehen und zu sagen, dass wir deshalb dieses oder jenes nicht unterstützen, ist m. E. im Kampf um die Gleichberechtigung ein Fehler. Denn wir blenden damit aus, dass andere Frauen völlig andere oder sehr viel weniger positive Erfahrungen gemacht haben, dass sie keine so positiven Vorbilder hatten wie Deine Großeltern. Dass sie stattdessen vielleicht Generationen von versklavten, vergewaltigten, geprügelten und ausgenutzten Frauen als Vorbilder haben. Wir negieren damit, dass das, was zu ihren Erfahrungen geführt hat, überhaupt ein Problem sein könnte. Weil es für uns ja keins ist.

      Genau an diesem Punkt setze ich mit thea ganz grundsätzlich an. Ich schaue auf die scheinbaren Selbstverständlichkeiten, hinterfrage sie und gleiche sie mit den Erfahrungen von Frauen ab, insbesondere mit den Erfahrungen der Frauen, die weniger privilegiert sind, die sich noch nicht emanzipieren konnten, die auf gesamter Linie diskriminiert werden oder keine positiven Vorbilder haben und keine Fürsprecher_innen.

      Und dabei stelle ich immer wieder fest, dass das eigene Erleben und die daraus entstandenen Einstellungen uns als Gesamtheit nicht weiterbringen werden können. „Ich habe kein Problem damit“ ist ein Satz, der diesen Frauen nicht hilft. Und wenn etwas diesen Frauen nicht hilft, dann hilft es uns allen nicht, weil die Basis fehlt.

      Ich selbst sehe, aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus, einen weiblichen Spitznamen z. B. gar nicht als Herabwürdigung eines Mannes an, sondern eher als eine Art Heraufstufung, als Lob, als etwas Positives – denn in der Regel hat diese Frau mindestens das Doppelte und Dreifache leisten müssen, um trotzdem noch nicht das anerkannt zu bekommen, was Männern lediglich aufgrund ihres Geschlechts automatisch zugestanden wird.

      Aber ich stehe mit dieser Ansicht ziemlich alleine da: für eine große Zahl von Menschen sind Worte und Bezeichnungen mit weiblicher Herkunft etwas negativ Behaftetes. Sie nutzen sie verächtlich, als Beschimpfung, als Herabwürdigung – angefangen bei „Heulsuse“ über „Milchmädchenrechnung“, „du hast wohl deine Tage“ oder „Hurensohn“ bis hin zu einem solchen Vergleich mit Marie Antoinette. Und deshalb plädiere ich hier dafür, dass diese Worte so lange nicht als Beschimpfung, Herabwürdigung, Demütigung oder Vergleich genutzt werden bis Frauen endlich gleichberechtigt sind und bis alle Geschlechter Worte und Bezeichnungen mit weiblicher Herkunft nicht mehr als etwas Negatives oder Herabwürdigendes sehen.

  4. „Und dabei stelle ich immer wieder fest, dass das eigene Erleben und die daraus entstandenen Einstellungen uns als Gesamtheit nicht weiterbringen werden können. „Ich habe kein Problem damit“ ist ein Satz, der diesen Frauen nicht hilft. Und wenn etwas diesen Frauen nicht hilft, dann hilft es uns allen nicht, weil die Basis fehlt.“

    Danke – merci beaucoup – gracias – grazie tante … Birte

    jep.
    D a s / S o isses.
    (ich kenn’s u.a. von Kimberle Williams Crenshaw – Intersektionalität)

    und was Du noch erwähnst von wg. #Wörterdiewegkönnen

    und fembio – jaaaa

    winke zu Dir nach Amrum,
    Angelika

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