„Zarah“ – ZDF-Serie über Feminismus: stereotyper Voyeurismus und fast nur Männer an der Spitze

„Zarah“ – ZDF-Serie über Feminismus: stereotyper Voyeurismus & fast nur Männer an der Spitze (Foto: Free-Photos/Pixabay, Grafik: Birte Vogel)

Die neue ZDF-Serie „Zarah – Wilde Jahre“ soll uns am Beispiel einer Journalistin etwas über die Gleichberechtigungskämpfe der Frauen im Deutschland der 1970er Jahre zeigen. Nach zwei Folgen ist klar: es ist stereotyper Voyeurismus aus männlicher Sicht. Die Serie ist ein Affront gegen die Frauen von damals und die Frauen von heute. Warum?

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Nachgezählt: Frauen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Nachgezählt: Frauen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (Foto: pcdazero/Pixabay, Grafik: Birte Vogel)

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, gestützt von Staatsvertrag und Gebührenpflicht, die selbstverständlich auch für Frauen gilt: das klingt nach dem perfekten Rezept für gleichberechtigte Berichterstattung, oder nicht? Aber wie sieht es da wirklich aus? Ich habe mal nachgezählt – diesmal beim Deutschlandfunk und seiner Sendung „Spaziergänge mit Prominenten“.

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Mach’s besser: Alles Wahlmänner in den USA?

Gab es bei der Päsidentschaftswahl wirklich nur Wahlmänner? (Foto: JamesDeMers, pixabay.com)

Die US-Wahlen sind vorbei, Sexismus hat über Erfahrung und politische Fähigkeiten gesiegt. Aber nicht nur in den USA. Auch hier wird Sexismus frei und ungehindert ausgelebt, allen voran in der Berichterstattung. Gestern ging es viel um die „Wahlmänner“, englisch: „electors“. Aber stimmt das denn, sind es wirklich alles WahlMÄNNER in den USA?

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Mach’s besser: „das Amt des Bundespräsidenten“

Momentan wird viel darüber spekuliert, wer als nächstes auf Schloss Bellevue residieren wird. Aber selbst dann, wenn es dabei um eine Frau geht, heißt es, sie werde „das Amt des Bundespräsidenten“ übernehmen. Als ob dann eine Frau ein Amt antreten würde, das eigentlich einem Mann zustünde.

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Die ewige Schuld der Frau … diesmal: am Rechtsruck in Deutschland?

Die ewige Schuld der Frau: Wenn ihr Recht, Stopp zu sagen, einen politischen Rechtsruck ausgelöst haben soll (Foto: Unsplash/pixabay.com)

Ach ja, die ewige Schuld der Frau: Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis Frauen die Schuld für den verstärkten Rechtsruck in Deutschland in die Schuhe geschoben wurde. Nun also von einem Kolumnisten, der dazu noch tief in die Kiste traditioneller Sprachmuster greift, um Frauen, die sich gegen Sexismus wehren, (endlich) zum Schweigen zu bringen.

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So sexistisch ist die Sportberichterstattung

Das deutsche Fußball-Nationalteam der Frauen bestreitet heute das letzte EM-Qualifikationsspiel gegen Kroatien. Und die Medien? Berichten sie über die Teamaufstellung? Bringen sie Interviews mit Trainerin Silvia Neid? Mit Saskia Bartusiak, Isabel Kerschowski, Alex Popp? Belagern sie sie beim Training und berichten im Minutentakt über ihre Verfassung? Wie sexistisch ist die Sportberichterstattung?

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Müllermilch-Pin-ups: warum die Empörung gar nicht laut genug sein kann

Sex sells? Auch bei Müllermilch nun auf Kosten der Frauen. (Foto: Susanne Ackstaller)

Frauen im 50er-Jahre-Pin-up-Style auf Milchflaschen: die Empörung gegen Müllermilch ist groß, ist richtig und mit dem Hashtag #ichkaufdasnicht sehr sichtbar im Netz. Und prompt erklären uns wieder welche, warum unsere Empörung viel zu laut sei. Dabei kann sie gar nicht laut genug sein. Warum?

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Ich spreche bei frauTV (WDR) über frauenfeindliche Werbung

Hier fand der Dreh statt: im Museum der 50er Jahre in Bremerhaven (Foto: Birte Vogel)

Dass rückständige, frauenfeindliche Werbung wieder zunimmt, ist unbestritten. In der WDR-Sendung frauTV wurde ich gerade von Anke Bösenberg zu diesem Thema interviewt, weil ich darüber auf thea bereits geschrieben habe. Es ging um die frauenfeindliche Werbung des Alte Leipziger Versicherungskonzerns,

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Zwischen Ignoranz, Beschimpfung und Mansplaining: Was König Fußball uns Frauen lehrt

Bild des überregionalen Sportteils im Täglichen Anzeiger Holzminden (Bild: S. Harland)

Endlich wieder Fußball-Weltmeisterschaft! Nur ohne Vuvuzelas, ohne Autocorsos und ohne „Public Viewing“. Und fast ohne Medienberichte. Und warum ist das so im Land, in dem seit Jahrzehnten König Fußball herrscht? Weil es Frauenfußball ist. Und da sind Tattoos, Trainerwechsel und Freundschaftsspiele wichtiger als die Weltmeisterschaft.

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