Dann sollen sie doch Kuchen essen? Vorsicht bei historischen „Zitaten“ von Frauen!

Dann sollen sie doch Kuchen essen (Foto: Pexels, Pixabay)

Als CDU-Generalsekretär Tauber kürzlich einen unerträglich herablassenden Tweet veröffentlichte, erhielt er sofort den Spitznamen „Marie Antoinette“. Von ihr wird nämlich behauptet, sie habe über verhungernde Arme gesagt: „Dann sollen sie doch Kuchen essen.“ Ein historisches Zitat also – was soll daran frauenfeindlich sein?

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Müllermilch-Pin-ups: warum die Empörung gar nicht laut genug sein kann

Sex sells? Auch bei Müllermilch nun auf Kosten der Frauen. (Foto: Susanne Ackstaller)

Frauen im 50er-Jahre-Pin-up-Style auf Milchflaschen: die Empörung gegen Müllermilch ist groß, ist richtig und mit dem Hashtag #ichkaufdasnicht sehr sichtbar im Netz. Und prompt erklären uns wieder welche, warum unsere Empörung viel zu laut sei. Dabei kann sie gar nicht laut genug sein. Warum?

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Sexismus in der Mode – Von Busengrapschern und Fremddefinition

(Screenshot: https://www.avocadostore.de/products/51668-organic-mens-roll-sleeve-t-shirt-paul-kindergeld) Warum packt das Ding ihr nicht an die Füße, die ja auch aus Plastik sind? Aber nein, er begrapscht ungefragt ihre Brust.

Sexismus in der Mode ist kein neues Thema. Erinnerst du dich noch an das „In Mathe bin ich Deko“-T-Shirt für Mädchen, das Otto mal anbot? Auch wenn Otto es nach einem Shitstorm aus dem Programm nahm, geistert es nach wie vor durch die Shops. Doch ist es bei weitem nicht das einzige Kleidungsstück mit sexistischem Aufdruck. Auch Öko-Kleidung ist davor nicht gefeit.

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Die Degradierung der Frau zur Lebensstatistin des Mannes

(Screenshot: http://al-video.de/erklaerfilme/berufsunfaehigkeit/?w=640&h=360) Der Mann der belehrende Held, die Frau das ahnungslose Dummchen – eine Welt, die es so seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.

Über den Umgang eines Versicherungskonzerns mit Frauen

„Man muss im Hier und Jetzt leben und von dort aus die Zukunft gestalten“, sagte Wiltrud Pekarek, Vorstandsmitglied des Alte Leipziger – Hallesche Versicherungskonzerns, vor fünf Jahren. Angesichts der Debatte um die „Erklärvideos“ der Alten Leipziger werden sich jedoch manche verwundert die Augen gerieben und gefragt haben, was in dem Konzern seither passiert sein mag.

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Keiner will mehr eine Gesellschaft wie in den 50er Jahren! Wirklich?

(Screenshot: http://al-video.de/erklaerfilme/berufsunfaehigkeit/?w=640&h=360) Der Mann der belehrende Held, die Frau das ahnungslose Dummchen – eine Welt, die es so seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.

Nicht erst seit es thea gibt, höre ich immer wieder, dass doch niemand ernsthaft mehr eine Gesellschaft wie in den 50er Jahren haben wolle. Dass diese Zeiten doch längst vorbei seien, dass Frauen längst gleichberechtigt seien und absolut gleiche Chancen hätten. Denkst du das auch? Dann solltest du dir unbedingt diese Videos ansehen.

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Die Sichtbarkeit von Frauen erhöhen – mit „Deine Korrespondentin“

Frauen müssen sichtbarer werden: "Deine Korrespondentin"-Initiatorin Pauline Tillmann für BR und ARD in St. Petersburg (Foto: privat).

Junge Frauen sind in den Medien fast unsichtbar, wenn es nicht gerade um Themen wie Mode, Liebe und „Zickenkrieg“ geht. Erfolgreiche (junge) Fachfrauen mit Expertise? Eine Seltenheit in den Medien. Sichtbare weibliche Vorbilder abseits der Klum- und Katzenberger-Klischees? Kaum vorhanden. Doch wie können wir das ändern? Einen Versuch startet nun eine Gruppe von Journalistinnen mit „Deine Korrespondentin„.

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Über den Umgang mit erfolgreichen Frauen – Heute: Colleen McCullough

Screenshot theaustralian.com.au

Sie war Neurologin, forschte und lehrte an der Eliteuniversität Yale. Dann schrieb sie „Die Dornenvögel“ und wurde damit weltberühmt. Gestern starb Colleen McCullough. Und was schreibt die größte australische Zeitung The Australian in ihrem Nachruf? Sie sei „plain of feature, and certainly overweight“ gewesen.

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Die FDP in Blau und Pink – und sie will wirklich nicht sexistisch sein?

Pink (zu Blau) als Zeichen für einen Imagewandel? Das meint die FDP sogar ernst.

Gestern stellte die FDP ihre neuen Farben vor: der Untergrund bleibt gelb, das Blau bleibt blau, und jetzt kommt eine Farbe ganz neu hinzu, weil sie sich ja nicht mehr vorwerfen lassen möchte, ein sexistisches Männerclübchen zu sein. Und diese Farbe ist … Pink! Nee, ist klar.

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Wer leitet ein Unternehmen? Der Chef.

Für RTL ganz normal: Unternehmen werden vom Chef geleitet. (Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de)

Ist doch klar, oder? Zumindest für Günther Jauch und seine beliebte Quizshow „Wer wird Millionär?„. Gerade lief eine ganz besondere Ausgabe: das „Chef & Angestellten Special„. Untertitel: „Wenn der Chef zum Glücksboten wird“. Wie die Verteilung von Vorgesetzten und Angestellten in diesem Special aussah

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Nachgezählt: Frauen galore! (= 16,3 %)

Verteilung der Galore-Interviews auf Frauen und Männer. (Grafik: thea)

GALORE ist ein beliebtes Magazin, das sich ausschließlich der Interview-Form bedient. Interviews, so die Website, „mit Menschen […], die tatsächlich etwas zu sagen haben“ – das hört sich spannend an. Noch spannender wird’s, wenn man sich anschaut, wer dort interviewt wird.

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Fernsehwerbung von 1954 – halt, nein, von 2014

Ein Mann macht den Abwasch: In der Realität kommt's vor, in der Fernsehwerbung nicht. (Foto: Franz Schneider / pixelio.de)

Es scheint, als habe die Werbung einiger großer Firmen gerade eine Rolle rückwärts direkt in die 1950er Jahre gemacht. In der vorweihnachtlichen Fernsehwerbung jedenfalls waren Aufgaben und Zuordnungen ganz klar zwischen den Geschlechtern verteilt, und zwar so wie vor 60 Jahren.

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Nachgezählt: Gleichberechtigung im Tod? Nicht in der Presse.

Kein Durchgang für Frauen – selbst im Tod nicht gleichberechtigt? (Foto: Rico Schönebeck / pixelio.de)

ZEIT Online hat heute einen Jahresrückblick auf die Verstorbenen des Jahres 2014 veröffentlicht. Interessant dabei ist besonders, wen die beiden Männer, die für den Rückblick verantwortlich waren, es für wert befanden, erwähnt zu werden

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Wir haben die ganze Zeit mit Männer-Kulis geschrieben?

Gerade jetzt zu Weihnachten haben vermeintlich „geschlechtsspezifische“ Waren Hochkonjunktur, von rosafarbener Knete „für Mädchen“ und blauen Piratenschiffen „für Jungs“ angefangen bis hin zu rosafarbenen Rasierern „für die Frau“ und schwarzen „für den Mann“.

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Keine Start-ups von Frauen in der Medienbranche?

Keine Start-ups von Frauen in den Medien? Susann Hoffmann (li) und Nora-Vanessa Wohlert (re) sind nur zwei Beweise dafür, dass das nicht stimmt. (Foto: Jennifer Fey)

Das Magazin „Journalist“ des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) vermeldete vor kurzem Aufbruchstimmung in der Branche. Doch der Artikel erweckt fälschlicherweise den Eindruck, als fände der Aufbruch ohne Frauen in leitender Position statt.

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Es wurde Zeit. Das Ende von „Wetten, dass..?“

Es ist das Ende einer Fernseh-Ära, und das ist gut so. „Wetten, dass..?“ wurde nach fast 34 Jahren eingestellt, nachdem die Verantwortlichen noch ein letztes Mal bewiesen haben, wie rückständig und altbacken ihr Konzept war. Nicht nur, aber ganz besonders aus der Sicht einer Frau.

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