Frauentag abschaffen! Keine Förderung mehr für Mädchen!

Frauentag: Haben Frauen die Männer längst geschlagen? (Foto: Ryan McGuire / pixabay.com)

Immer öfter wird gefordert: Weg mit der Förderung für Mädchen! Die Privilegien für Frauen müssen ein Ende haben! Und am besten auch gleich den Frauentag mit abschaffen! Schließlich seien mittlerweile Jungs und Männer benachteiligt, und nicht mehr Mädchen und Frauen. Was all die Emanzen forderten, sei schließlich längst Realität oder vollkommen überflüssig.

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Die Sichtbarkeit von Frauen erhöhen – mit „Deine Korrespondentin“

Frauen müssen sichtbarer werden: "Deine Korrespondentin"-Initiatorin Pauline Tillmann für BR und ARD in St. Petersburg (Foto: privat).

Junge Frauen sind in den Medien fast unsichtbar, wenn es nicht gerade um Themen wie Mode, Liebe und „Zickenkrieg“ geht. Erfolgreiche (junge) Fachfrauen mit Expertise? Eine Seltenheit in den Medien. Sichtbare weibliche Vorbilder abseits der Klum- und Katzenberger-Klischees? Kaum vorhanden. Doch wie können wir das ändern? Einen Versuch startet nun eine Gruppe von Journalistinnen mit „Deine Korrespondentin„.

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Die Angst eines Landes vor seinen Frauen

Frauen nehmen ihren Schleier ab – wenn auch nur für einen Moment. (Foto: My Stealthy Freedom)

Es gebe nur eine einzige Vorschrift, über die sich alle Politiker_innen ihres Landes einig seien, egal ob konservative, moderate oder Reform-Politiker_innen. „Ich lebe jetzt in Freiheit“, schreibt mir eine Kollegin, „aber ich kann diejenigen Frauen nicht vergessen, die diese Freiheit nicht haben.“ Weshalb sie eine beeindruckende Aktion ins Leben gerufen hat.

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Nachgezählt: Buchpreise für Frauen

Nachgezählt: Buchpreise sind für Autor_innen aus mehreren Gründen wichtig. Einige von ihnen sind mit einem Preisgeld verbunden. Die meisten resultieren in großer öffentlicher Aufmerksamkeit, die wiederum meist zu (teils rasant) steigenden Buchverkäufen und zu noch größerer Öffentlichkeit (auch fürs nächste Buch) führt. Zeit, mal nachzuzählen, wie häufig Frauen Buchpreise bekommen.

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Über den Umgang mit erfolgreichen Frauen – Heute: Colleen McCullough

Screenshot theaustralian.com.au

Sie war Neurologin, forschte und lehrte an der Eliteuniversität Yale. Dann schrieb sie „Die Dornenvögel“ und wurde damit weltberühmt. Gestern starb Colleen McCullough. Und was schreibt die größte australische Zeitung The Australian in ihrem Nachruf? Sie sei „plain of feature, and certainly overweight“ gewesen.

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Generisches Maskulinum – na und?

Generisches Maskulinum – na und? Wen stört's? (Foto: pixabay.com)

Der Steuerzahler, der Chef, der Wähler – immer wieder wird das generische Maskulinum benutzt, um eine Gruppe von Männern und Frauen zu bezeichnen. Vielen Frauen fällt das schon gar nicht mehr auf. Wer diese Praxis dennoch kritisiert, muss sich anhören, das generische Maskulinum meine Frauen natürlich immer mit. Studien zeigen jedoch, dass das nicht stimmt.

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Nachgezählt: Filmpreise für Frauen

Die Saison der Filmpreise geht wieder los. Gerade wurden die Golden Globes und der Bayerische Filmpreis verliehen, demnächst folgen der Oscar und all die anderen. Zeit, mal nachzuzählen, wie es um die Filmpreise für Frauen in den filmgestalterisch wichtigsten Positionen steht.

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Prominente Frauen als Zielscheibe: BUNTE.de vs. Magdalena Neuner

Screenshot Facebook.de

Reagiert eine Zeitschrift auf einen Facebook-Eintrag, dann spricht das normalerweise dafür, dass jemand aus dieser Redaktion bereits im 21. Jahrhundert angekommen ist. Wenn jedoch so etwas herauskommt wie kürzlich bei BUNTE.de, muss man sich fragen, ob sie nicht besser im 20. Jahrhundert geblieben wäre. Was war passiert?

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Die FDP in Blau und Pink – und sie will wirklich nicht sexistisch sein?

Pink (zu Blau) als Zeichen für einen Imagewandel? Das meint die FDP sogar ernst.

Gestern stellte die FDP ihre neuen Farben vor: der Untergrund bleibt gelb, das Blau bleibt blau, und jetzt kommt eine Farbe ganz neu hinzu, weil sie sich ja nicht mehr vorwerfen lassen möchte, ein sexistisches Männerclübchen zu sein. Und diese Farbe ist … Pink! Nee, ist klar.

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Wer leitet ein Unternehmen? Der Chef.

Für RTL ganz normal: Unternehmen werden vom Chef geleitet. (Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de)

Ist doch klar, oder? Zumindest für Günther Jauch und seine beliebte Quizshow „Wer wird Millionär?„. Gerade lief eine ganz besondere Ausgabe: das „Chef & Angestellten Special„. Untertitel: „Wenn der Chef zum Glücksboten wird“. Wie die Verteilung von Vorgesetzten und Angestellten in diesem Special aussah

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Nachgezählt: Frauen galore! (= 16,3 %)

Verteilung der Galore-Interviews auf Frauen und Männer. (Grafik: thea)

GALORE ist ein beliebtes Magazin, das sich ausschließlich der Interview-Form bedient. Interviews, so die Website, „mit Menschen […], die tatsächlich etwas zu sagen haben“ – das hört sich spannend an. Noch spannender wird’s, wenn man sich anschaut, wer dort interviewt wird.

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Fernsehwerbung von 1954 – halt, nein, von 2014

Ein Mann macht den Abwasch: In der Realität kommt's vor, in der Fernsehwerbung nicht. (Foto: Franz Schneider / pixelio.de)

Es scheint, als habe die Werbung einiger großer Firmen gerade eine Rolle rückwärts direkt in die 1950er Jahre gemacht. In der vorweihnachtlichen Fernsehwerbung jedenfalls waren Aufgaben und Zuordnungen ganz klar zwischen den Geschlechtern verteilt, und zwar so wie vor 60 Jahren.

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Nachgezählt: Gleichberechtigung im Tod? Nicht in der Presse.

Kein Durchgang für Frauen – selbst im Tod nicht gleichberechtigt? (Foto: Rico Schönebeck / pixelio.de)

ZEIT Online hat heute einen Jahresrückblick auf die Verstorbenen des Jahres 2014 veröffentlicht. Interessant dabei ist besonders, wen die beiden Männer, die für den Rückblick verantwortlich waren, es für wert befanden, erwähnt zu werden

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Wir haben die ganze Zeit mit Männer-Kulis geschrieben?

Gerade jetzt zu Weihnachten haben vermeintlich „geschlechtsspezifische“ Waren Hochkonjunktur, von rosafarbener Knete „für Mädchen“ und blauen Piratenschiffen „für Jungs“ angefangen bis hin zu rosafarbenen Rasierern „für die Frau“ und schwarzen „für den Mann“.

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Keine Start-ups von Frauen in der Medienbranche?

Keine Start-ups von Frauen in den Medien? Susann Hoffmann (li) und Nora-Vanessa Wohlert (re) sind nur zwei Beweise dafür, dass das nicht stimmt. (Foto: Jennifer Fey)

Das Magazin „Journalist“ des Deutschen Journalistenverbandes (DJV) vermeldete vor kurzem Aufbruchstimmung in der Branche. Doch der Artikel erweckt fälschlicherweise den Eindruck, als fände der Aufbruch ohne Frauen in leitender Position statt.

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